Donnerstag, 1. März 2018

Fantasywoche: Der Wanderer: Madrak - Protagonistenvorstellung

In einem Raum mit der Protagonistin Kaliana



Herzlich willkommen bei meinem zweiten Beitrag zur Fantasywoche 2018! Heute geht es um die Protagonisten im Buch „Der Wanderer: Madrak“ von Dominique Stalder. Die liebe Svenja stellt euch Madrak vor (hier:http://buechertraum.com/fantasywoche-2018-protagonisten-vorstellung-dominique-stadler/) und bei mir dreht sich alles um Kaliana.
Als kleine Besonderheit gibt es Folgendes: Ich wurde gemeinsam mit Kaliana in einen Raum gesperrt um so viel wie möglich von ihr zu erfahren. Meine Eindrücke sind durchaus interessant und ich hoffe es gefällt euch.

Los geht’s:

Nachdem die Idee eingesperrt zu sein Kaliana ganz und gar nicht gefallen wird, weiß sie nichts von der Aktion. Ich weiß nicht ob das journalistische Neugier ist oder ob ich einfach lebensmüde bin. 
Ich warte bereits in dem kleinen, kahlen Raum als die Protagonistin endlich eintritt. Ich begrüße sie mit einem knappen „Hallo“ aber von ihr kommt nur ein skeptischer Blick. Ich atme noch einmal kurz durch und gebe den Eingeweihten draußen das Zeichen um die Tür hinter der Rothaarigen zu schließen. Das schwere Eisentor fällt zu und Kaliana sieht sich schnell um.
Ein vernichtender Blick trifft mich nur wenige Momente später. „Ich wünsche dir auch einen guten Morgen, schön dass ich dich endlich persönlich kennenlernen darf“.
Ihre Antwort ist ein Einfaches:“ Wieso ist die Tür zu? Wer bist du und was hat das zu bedeuten?“.
Ich: „Ich möchte dich ein wenig besser kennenlernen um meinen Lesern etwas über dich erzählen zu können.“
Kaliana: „Welchen Lesern?“
Ich: „Das ist nicht so wichtig. Wie geht’s dir denn?“
Unauffällig lasse ich meinen Blick schweifen. Wie bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Madrak stecken ihre langen Beine in Stulpenstiefeln die ihr bis über die Knie gehen. Die langen Schuhe betonen ihre schlanke Figur noch zusätzlich.
Kaliana: „Ich wüsste nicht was dich das angeht?!“
Das ist also Kaliana. Mit süffisantem Blick gleiten ihre Hände langsam zu ihrem Gürtel an dem drei große Dolche hängen. Jederzeit in Griffweite. Ich merke wie sich Schweißtropfen auf meiner Stirn bilden, aber ich bemühe mich gelassen zu wirken.
Ich: „Genau so hatte ich mir das nicht vorgestellt.“
Kaliana: „Das ist schön, interessiert mich aber wenig.“
In ihren Augen brennt das Feuer, das Kaliana als Charakter ausmacht. Aber ich sehe noch etwas hinter der Fassade. Wenn ich etwas über ihre Vergangenheit oder ihre Verbündeten erfahren wollen würde, werde ich nur auf eine unüberwindbare Mauer stoßen. Kaliana ist treu wie niemand sonst.
Ich: „Wirst du mir noch Fragen beantworten oder kann ichs gleich sein lassen?“
Kaliana: „Ich kann diese ungeduldige Neugierde nicht ausstehen, ich dachte du hast das Buch gelesen?“.
Ich: „Okay Kaliana danke für deine nicht vorhandenen Antworten. Ich denke, dass Interview ist jetzt beendet.“

Sie erhebt sich und die Tür wird von außen geöffnet. Im letzten Augenblick wirft sie mir noch einen Blick zu den ich nicht wirklich deuten kann.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen