Sonntag, 29. Oktober 2017

Die rogodanischen Schriften [Rezension]

Die rogodanischen Schriften Band 1: Dämmerung des Widerstandes – Tim J. Radde


Infos:
Erscheinungsdatum: 25.08.2016
Seitenanzahl (Taschenbuch): 412
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autor: Tim J. Radde
Verlag: -
Bände der Reihe: -

Klappentext:
In der Hauptstadt Jerobina liegt ein junger Mann bewusstlos auf der Straße. Gerettet von einem magisch Begabten versucht er, seinen Lehrmeister aus den Fängen der königlichen Stadtwache zu retten. Durch ihre Befreiungsaktion rücken sie in den Fokus des Herrschers und einer geheimen Macht. Der Krieger Endrael wird so durch die Vergangenheit seiner ihm unbekannten Eltern und die Verbundenheit zu seinem Ausbilder in einen aufkommenden Krieg zwischen den loyalen Schergen des Königs und einem wachsenden Widerstand verwickelt. Die Freunde entdecken einen drohenden Schlagabtausch, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint ... Endrael muss sich bewusst werden, ob er sich dem Kampf nach Gerechtigkeit widmen will oder den Pfad der Rache einschlägt.

Mein Dank geht an den Autor Tim J. Radde, der mir das Buch „Die rogodanischen Schriften“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich das Buch schon viel länger lesen, aber ich habe es nie geschafft. Wie es mir dann aber gefallen hat werdet ihr jetzt erfahren.
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist eher unruhig und erinnert an ein Auge. Die Schrift ist sehr gut erkennbar und auch die Waffe harmoniert gut. Leider finde ich, dass dieses Cover, obwohl es wirklich schön aussieht, ein bisschen im Fantasy-Genre untergeht.
Der Schreibstil:
Tim J. Radde schreibt eher kühl und mit wenigen Gefühlen. Zwar werden diese beschrieben aber ich konnte mich nicht sehr gut hineinversetzen. Die Umgebung hingegen wird sehr gut in Worte gefasst und ich konnte sie mir gut vorstellen. Die Spannung wird bereits im Prolog sehr hoch angesetzt, danach stürzt der Spannungsbogen leider wieder recht schnell und bleibt über längere Zeit eher niedrig. Alles in allem war es ein ständiges auf und ab der Spannung.
Die Charaktere:
Es gibt drei Hauptcharaktere: Pensa, Vandrato und Endrael. Sehr außergewöhnliche Namen für drei mehr oder weniger Helden. Sie entwickeln sich in der Geschichte zwar recht langsam aber auch realistisch. Ihre Gefühle, wie bereits oben erwähnt, waren eher kühl beschrieben und ich konnte nicht so wirklich mit ihnen mitfiebern. Alle Charaktere sind irgendwie miteinander verwurzelt und es macht Spaß die unterschiedlichsten Intrigen langsam zu durchschauen.
Die Geschichte:
Nach dem spannenden Epilog hatte ich mir eine ganz andere Geschichte erwartet. Die Geschichte rund um Pensa, Vandrato und Endrael kommt eher langsam ins Rollen und zieht die Spannung trotz vorhandener Handlung ein bisschen hinunter. Zwischendurch gibt es auch Rückblenden von Endrael die zwar über die Vergangenheit aufklären und die auch interessant sind, meiner Meinung nach aber ein bisschen zu ausführlich. Da hätte ich mir gewünscht, dass er eher zum Punkt kommt und nicht alles so in die Länge zieht. Auch das große Finale ist recht spannend beschrieben, aber es fehlte so das gewisse Etwas. Der große Knall. Der Höhepunkt der Spannung.

Empfehlung:
Für alle Fantasy Fans die gerne über Intrigen lesen und Spaß im High-Fantasy-Genre haben.

Mein Fazit:
Eine Geschichte mit viel Potential, das aber leider nicht ausgenutzt wurde.

Meine Bewertung:
6,5/10 Bücher für Die rogodanischen Schriften







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